Geschäftskonto bei der HypoVereinsbank: Test und Erfahrungen

Viele Freiberufler wickeln ihre Geschäfte zwar häufig über ein privates Girokonto ab, doch dazu ist nicht unbedingt zu raten. Vielmehr lohnt es sich, ein richtiges Geschäftskonto bei einer Bank zu führen. Dies gibt nicht nur eine bessere Übersicht über die eigenen Finanzen im Betrieb, sondern hilft auch, wenn es um die Steuererklärung geht.

Banken bieten dafür ihren Kunden unterschiedliche Varianten von Geschäftskonten an, die für viele Bereiche quasi vor geschneidert sind. Bevor ein solches Konto eröffnet wird, ist es wichtig, dass der neue Kontoinhaber schon weiß, was er in etwa haben will. Werden viele Bargeldeinzahlungen getätigt, so ist es ratsam, bei einer Filialbank Kunde zu werden oder aber bei einer Direktbank, die unter Umständen mit einer Filialbank zusammenarbeitet oder gut mit Einzahlungsautomaten aufgestellt ist. Unter anderem ist auch die HypoVereinsbank mit einem Geschäftskontomodell in verschiedenen Variationen auf dem Markt vertreten. Dieses Geschäftskonto haben wir uns für Sie in unserem Test einmal genau angeschaut. Zur besseren Übersicht bzgl. des Angebots haben wir Ihnen gleich zu Beginn einmal die Vor- und Nachteile der Geschäftskonten bei der HypoVereinsbank aufgelistet.

Vor- und Nachteile des Geschäftskundenangebots der HypoVereinsbank

Vorteile

  • Gutes Angebot mit drei verschiedenen Kontostufen
  • Zusätzliche Kontolösungen für Freiberufler und Gewerbetreibende
  • Abgestimmte Kontoversionen bzgl. der Nutzung des Kontos
  • Kostenfreie Nutzung eines ecKarten-Terminals in den ersten drei Monaten
  • Günstige Buchungskosten ab 0,03 Euro
  • Unkomplizierte und kompetente Online-Beratung
  • Beratung in einer Filiale

Nachteile

  • Keine kostenlose Kontoführung möglich
  • EC-Karte nur in der höchsten Kontoversion gratis, ansonsten fallen 7 Euro Gebühren für die Kartenerstellung an
  • Jahresgebühr bei der Kreditkarte in Höhe von mindestens 15 Euro – außer beim Komfort-Konto

In unserem Test haben wir die verschiedenen Kontomodelle der Geschäftskonten für Sie einmal genauestens untersucht. Unsere Erfahrungen haben wir im Anschluss für Sie hier verschriftlicht, damit Sie sich ein ausführliches Bild über die HypoVereinsbank machen können.

Die verschiedenen Kontomodelle bei der HypoVereinsbank

Das klassische Geschäftskonto wird bei der HypoVereinsbank in drei verschiedenen Varianten angeboten, die je nach Nutzung attraktiv oder auch weniger attraktiv sind. Dabei hat die Bank darauf geachtet, für jede Nutzungsart ein gutes Paket zu schnüren, dass in seiner Grundeigenschaft nicht zu teuer wird und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Die Varianten des Kontomodells gliedern sich in „Smart“, „Klassik“ sowie „Komfort“ und unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Höhe der Grundgebühr sowie die Entgelte für Überweisungen und Ähnliches. Je nachdem wie viele Überweisungen getätigt werden, kann es sich durchaus lohnen, das Konto mit einer hohen Führungsgebühr auszuwählen, da dann die Kosten für die einzelne Ausführung wesentlich geringer ausfallen und natürlich umgekehrt.

HVB Konto4Business „Smart“ – Perfekt für die Onlinenutzung

Das Konto4Business „Smart“ wird in der Führungsgebühr von der HypoVereinsbank am günstigsten angeboten. Lediglich 5 Euro pro Monat werden hier als Gebühr durch die Bank verlangt. Die Bank selber preist dieses Konto so an, dass es als gute Ergänzung zu bestehenden Geschäftskonten geführt werden kann oder als reines Online-Konto.

Die niedrige Kontoführungsgebühr schlägt sich bei diesem Kontomodell bei den Preisen für den Zahlungsverkehr nieder, die im Vergleich zu den anderen Kontomodellen sehr teuer sind. Ein Schuh wird allerdings daraus, wenn Sie wenige Buchungen vornehmen müssen. Dann kann sich dieses Kontomodell durchaus rechnen. Für einen beleglosen Geschäftsvorfall, wie beispielsweise eine Gutschrift, Überweisung oder Online-Lastschrift, verlangt die Bank hier immerhin pro Buchung eine Gebühr von 0,30 Euro. Für einen beleghaften Geschäftsvorfall werden sogar 2,50 Euro berechnet. Wird via Telefonbanking mit der Bank kommuniziert, so wird pro ausgelösten Geschäftsvorfall eine Gebühr von 2,50 Euro fällig. Daher ist dieses Kontomodell eher nützlich, wenn man es online betreibt. Wird Bargeld ein- oder ausgezahlt wird am Schalter eine Gebühr von 2,50 Euro fällig. Die Gebühr wird auch bei einer Einzahlung über einen Automaten erhoben. Barauszahlungen an Automaten der Cashgroup hingegen sind kostenfrei möglich. Zusätzlich können auch die Automaten der UniCredit-Gruppe genutzt werden – auch in 16 weiteren Ländern außerhalb Deutschlands.

Um an Bargeld zu gelangen, stellt die Bank kostenlos eine HVB ServiceKarte zur Verfügung. Mit dieser Karte kann allerdings auch nur an den Automaten der HypoVereinsbank über Bargeld verfügt oder der Kontostand abgefragt werden. Für weitere Verfügungen von Bargeld ist eine EC-Karte notwendig, die in der Erstellung mit 7 Euro berechnet wird. Diese Karte ist an mehr als 27.000 Automaten der Cashgroup und der UniCredit-Group nutzbar und sorgt zumindest so für eine kostenlose Bargeldversorgung in Deutschland und in 16 weiteren Ländern.

Darüber hinaus kann zum Konto auch eine Kreditkarte ausgestellt werden, die mit einer Jahresgebühr von 15 Euro p. a. zu Buche schlägt. Dabei handelt es sich um eine Kreditkarte von MasterCard. Auf Wunsch kann diese Kreditkarte auch mit einem Firmenlogo versehen werden, was die Jahresgebühr allerdings auf 20 Euro erhöht. Zusätzlich wird eine einmalige Gebühr in Höhe von 500 Euro erhoben, wenn das Firmenlogo auf der Karte sein soll. Mit dieser Karte kann an bankeigenen Automaten kostenlos über Bargeld verfügt werden, das auch direkt vom Konto abgebucht wird. An anderen Automaten wird eine Gebühr von 2 Prozent erhoben, mindestens jedoch 5 Euro. Hinzu können Gebühren kommen, die durch den Automatenbetreiber erhoben werden. Auf diese Entgelte hat die HypoVereinsbank keinen Einfluss. Maximal können mit der Karte am Tag 2500 Euro abgehoben werden. Wird damit an einem Schalter Bargeld abgehoben, wird eine Gebühr von 3 Prozent des Umsatzes fällig, mindestens jedoch 5 Euro. Wird die Karte innerhalb der EU als bargeldloses Zahlungsmittel genutzt, so geschieht dies kostenlos. Wird das Konto dadurch in einer anderen Währung belastet, berechnet die Bank eine Gebühr von 1 Prozent der Summe für das Umtauschen des Geldes.

Kontoauszüge können an jedem Automaten der HypoVereinsbank ausgedruckt werden und kosten dort nichts. Werden die Auszüge auf dem Postweg angefordert, so wird jeweils eine Gebühr von 1 Euro berechnet.

Geführt werden kann das Konto bequem über das Online-Banking der HypoVereinsbank. Ebenso steht eine App zur Verfügung, mit der das Konto bequem über ein mobiles Endgerät auch von unterwegs aus eingesehen und geführt werden kann. Hinzu kommen sbTerminals und die Filialen der Bank im gesamten Bundesgebiet. Darüber hinaus bietet die Bank auch noch eine eigene Finanzsoftware an. Diese wird unter dem Namen HVB eFin für 39,90 Euro vertrieben und ist multibankfähig. Das bedeutet also, dass mit dieser Software auch andere Konten als bei der HypoVereinsbank geführt werden können.

HVB Konto4Business „Klassik“ – Das klassische Geschäftskonto

Neben dem Konto „Smart“ bietet die Bank auch eine Klassikversion des Kontos an. In der Funktion unterscheidet es sich nicht von den anderen Konten, allerdings in den Kosten. So wird bei diesem Konto eine Führungsgebühr von 9 Euro fällig. Für die monatlichen Mehrkosten von 4 Euro werden allerdings die Buchungen und sonstigen Kontobewegungen wesentlich günstiger. Die Bank selbst bezeichnet das Konto als klassisches Geschäftskonto mit perfekt abgestimmtem Preis-Leistungs-Verhältnis. So wird beispielsweise für einen beleglosen Geschäftsvorfall nur eine Gebühr von 0,09 Euro fällig. Muss der Geschäftsvorfall beleghaft geführt werden, so berechnet die Bank hierbei lediglich 0,90 Euro. Diese Gebühr wird ebenfalls fällig, wenn bei dieser Kontoversion Telefonbanking genutzt wird. Für eine Bareinzahlung bzw. -auszahlung an einer Kasse berechnet die Bank mit 0,90 Euro 1,60 Euro weniger als bei der Smartversion des Kontos. Wird die Einzahlung an einem Automaten vorgenommen, wird dies ebenfalls mit 0,90 Euro berechnet.

Hinzu gibt es zum Konto genau wie bei der Smartversion die HVB ServiceKarte. Mit dieser Karte kann an allen Automaten der HypoVereinsbank kostenfrei über Bargeld verfügt werden. Darüber hinaus gibt es auch eine EC-Karte, die auch bei dieser Kontoversion mit 7 Euro Ausstellungsgebühr zu Buche schlägt. Hinzu kommt eine Kreditkarte von MasterCard die je nach Ausführung mit einer Jahresgebühr von 15 Euro ausgestellt wird. Die Kosten für den Einsatz der Karten im In- und Ausland gestalten sich dabei zu 100 Prozent identisch.

HVB Konto4Business „Komfort“ – Das Vielnutzer-Geschäftskonto

Als Krönung unter den Geschäftskonten bei der HypoVereinsbank wird die Komfortversion angeboten. Die HypoVereinsbank bezeichnet dieses Konto selber als das Vielnutzer-Geschäftskonto mit vielen Sonderleistungen. Dieses Kontomodell bietet sich an, wenn sehr viele Bankgeschäfte getätigt werden müssen. Daher ist bei diesem Konto auch die Grundgebühr am höchsten. Sie schlägt mit monatlich 30 Euro zu Buche. Dafür fallen hierbei allerdings die Postenpreise generell mit 0,03 Euro günstig ins Gewicht. Dabei ist es egal, ob es sich um eine beleglose oder eine beleghafte Buchung handelt. Auch Bareinzahlungen und -auszahlungen am Schalter werden so nur mit 0,03 Euro berechnet. Die gleiche Gebühr wird erhoben, wenn die Einzahlung an einem Einzahlungsautomaten vorgenommen wird.

Im Gegensatz zu den anderen beiden Kontomodellen erfolgt bei der Komfortversion die Ausstellung der EC-Karte genauso kostenlos wie die der HVB ServiceKarte. Die weiteren Kosten allerdings sind die gleichen wie bei der Klassik- und der Smartversion des Kontos. Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Komfort-Kontos, ist die kostenlose Ausstellung von insgesamt 2 MasterCards zum Konto. Diese wird auch ohne Jahresgebühr zur Verfügung gestellt, wenn darauf das Firmenlogo erscheinen soll. Lediglich die einmalige Gebühr von 500 Euro bleibt die gleiche.

Kontokorrentkredit und Finanzierungsangebote der HypoVereinsbank

Da die HypoVereinsbank weiß, dass gerade die Liquidität bei Unternehmen das A und O ist, ist man auch im Bereich der Finanzierungsangebote gut aufgestellt und hält für die Kunden verschiedene Möglichkeiten parat. Diese reicht von kurzfristigen Kreditlösungen für Betriebsmittel über mittel- und langfristige Kreditlösungen für Investitionen bis hin zur Finanzierung gewerblicher Immobilien oder einer Finanzierung durch Leasing.

Am flexibelsten im Angebot der HypoVereinsbank ist sicherlich der Kontokorrentkredit, den die Bank auf dem Geschäftskonto einräumen kann. Wird beispielsweise eine kurzfristige Anschaffung benötigt und die finanziellen Mittel sind aus den eigenen Rücklagen nicht zu stemmen, kann so bequem eine Kreditlinie auf dem Konto beansprucht werden. Vergleichbar in diesem Fall ist der Dispokredit auf einem normalen privaten Girokonto. Dieser wird auf die gleiche Art und Weise eingeräumt. Für einen Kredit mit fester Aufnahme größerer Beträge bietet die Bank den HVB Eurokredit an. Dieser Kredit kann in verschiedenen Währungen aufgenommen werden und hat in der Regel eine Laufzeit von bis zu 12 Monaten. Für die einmalige oder laufende Übernahme von Bürgschaften wird Geschäftskunden ein Avalkredit angeboten. Dieser wird in der Regel kurzfristig auf Antrag vergeben.

Für mittel- und langfristige Kreditlösungen hält die Bank ebenfalls einiges parat. Etwa ein Bankdarlehen, das mit einer Laufzeit ab 12 Monaten vergeben werden kann. So wird eine kapitalschonende Finanzierungsmöglichkeit geboten. Darüber hinaus kennt sich die Bank im Speziellen mit verschiedenen Fördermöglichkeiten in Sachen Finanzierung bestens aus – beispielsweise für die Existenzgründung oder die Regelung der Unternehmensnachfolge. Aber auch der Erwerb von Grundstücken kann so beispielsweise über ein Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert werden.

Aber auch klassische Immobilien- oder Hypothekendarlehen bietet die Bank für ihre Kunden an, um bei dem Erwerb von Immobilien für ein Unternehmen parat zu stehen. Bei der klassischen Immobilienfinanzierung wirbt die Bank mit Darlehenshöhen von bis zu 750.000 Euro und einer tilgungsfreien Zeit von bis zu 10 Jahren.

Durch die Aufstellung innerhalb der UniCredit-Gruppe kann die Bank für die Geschäftskunden auch Leasingangebote bereitstellen – etwa für Fahrzeuge, Anlagen, Immobilien oder Büroausstattungen. Ab einem Anschaffungswert von 15.000 Euro steht man hier mit Rat und Tat zur Seite.

Zusatzleistungen zu den Geschäftskonten der HypoVereinsbank

Zum Geschäftskonto hinzu bietet die HypoVereinsbank ein paar Zusatzleistungen für ihre Kunden an. So werden Kunden bei der Bewerbung ihres Unternehmens unterstützt. So wird beispielsweise eine kostenlose Marketingberatung im Zuge der Kontoeröffnung angeboten. Auch kann die Mailingfactory der Deutschen Post genutzt werden. So wird neben einem neuen Konto auch gleichzeitig der Grundstein für eine effiziente Bewerbung des Unternehmens gelegt. Zusätzlich gibt es zur Kontoeröffnung auch noch ein kostenloses Abo der HVB UnternehmerNachrichten. Mit diesem Newsletter erhalten Kunden nützliche Tipps und wichtige Informationen, die im unternehmerischen Alltag von Bedeutung sein können.

Sollte sich ein Kunde für einen Kontokorrentkredit interessieren, so wird dieser auch direkt zu Beginn der Kundenbeziehung angeboten. Als weiteres Extra bietet die Bank für Neukunden auch gleichzeitig noch 100 Euro Startkapital an, wenn ein Leasinggeschäft getätigt wird. Diese werden mit der ersten Leasingrate verrechnet.

Als viertes Extra gewährt die Bank zu Beginn der Kundenbeziehung eine dreimonatige kostenfreie Nutzung von ecKarten-Terminals. So kann ausprobiert werden, ob sich für Ihr Geschäft eine solche Lösung überhaupt rechnet. Gleichzeitig wird mit diesem Terminal das Bargeldaufkommen im Betrieb gemindert und es wird mehr elektronisch abgewickelt. Dies minimiert zusätzlich die Bargeldtransaktionen, die bei Bareinzahlung unausweichlich sind.

Kontoeröffnung für Geschäftskunden bei der HypoVereinsbank

Die Kontoeröffnung für Geschäftskunden gestaltet sich bei der HypoVereinsbank etwas schwieriger und kann nicht generell online geschehen. Lediglich natürliche, selbstständige Einzelpersonen und Gewerbetreibende können einen Online-Antrag für ein Geschäftskonto „Smart“ oder „Klassik“ stellen. Alle anderen, beispielsweise juristische Personen wie GmbHs oder Existenzgründer, müssen eine schriftliche Anfrage an die Bank stellen. Auch Einzelpersonen und Gewerbetreibende müssen eine schriftliche Anfrage an die Bank stellen, wenn sie ein Geschäftskonto „Komfort“ eröffnen möchten.

Um das Konto Smart oder Klassik als Einzelperson bzw. Gewerbetreibender zu eröffnen, müssen Sie sich einfach auf der Webseite der Bank unter dem Menüpunkt „Unternehmer“ in den „Produkten“ auf den Link „Geschäftskonten“ navigieren. Hier erhalten Sie noch einmal alle Produktdetails zu allen drei verschiedenen Kontomodellen und können am Ende der Seite ein Smart- oder Klassik-Konto eröffnen bzw. für das Komfort-Konto eine Anfrage stellen.

Nachdem Sie sich entschieden haben, welches Kontomodell sie nutzen möchten, klicken Sie einfach im unteren Teil der Seite auf den Link „Beantragen“. Auf der nun folgenden Seite werden Sie gefragt, welche EC-Karte Sie erhalten möchten und ob zum Konto hinzu eine Kreditkarte ausgestellt und eine Kreditlinie eingerichtet werden soll. Nachdem Sie auf „Weiter“ geklickt haben, werden die persönlichen Daten erfragt. Nachdem diese eingegeben wurden, erhalten Sie noch einmal alle Daten im Überblick angezeigt und können diese ggf. noch einmal korrigieren. Nun muss der Antrag noch ausgedruckt und an die Bank übersendet werden. Dazu müssen Sie sich auch gegenüber der Bank noch legitimieren. Dies kann ganz bequem per Videoident geschehen oder Sie begeben sich einfach in eine Filiale der Bank bzw. lassen es per Postident in einer Postfiliale machen. Die Unterlagen dafür stellt Ihnen die Bank kostenfrei zur Verfügung.

Sobald Ihre Identität gegenüber der HypoVereinsbank zweifelsfrei geklärt ist und die Antragsunterlagen vorliegen, wird die Bank diese schnellstmöglich bearbeiten und das Konto eröffnen. Schließlich werden Ihnen noch die beantragten Karten samt Geheimnummern zugesendet, damit das Geschäftskonto der HypoVereinsbank in vollem Umfang genutzt werden kann.

Kundenservice der HypoVereinsbank

Der Kundenservice der HypoVereinsbank ist auch für die Geschäftskunden sehr gut aufgestellt. Zunächst einmal kann jederzeit eine Beratung in einer der Filialen der Bank erfolgen. Dafür kann ganz einfach im Kontaktbereich auf der Webseite ein Termin vereinbart werden. Darüber hinaus gibt es für Geschäftskunden auch eine eigene Hotline der Bank, die jeweils montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr besetzt ist. Darüber hinaus kann jederzeit über ein Kontaktformular auf der Webseite der Kontakt zum Kundenservice gesucht werden, der sich schnellstmöglich um die Anliegen der Geschäftskunden bemühen wird. Letztendlich kann auch noch der klassische Briefweg gewählt werden, um mit dem Kundenservice in Kontakt zu treten.

Darüber hinaus hält die Bank aber auf ihrer Webseite etliche Informationen zu den zahlreichen Produkten des Hauses parat. Bevor also nun der Kundenservice in Anspruch genommen werden muss, so hat es jedenfalls unser Test gezeigt, findet man auch sehr viele Informationen dort. Unter Umständen erledigt sich so sogar die Kontaktaufnahme.

Sicherheitsstandards bei der HypoVereinsbank

Bankgeschäfte über das Internet abzuwickeln, ist schnell, einfach und bequem. Viele Menschen nutzen das Online-Angebot ihrer Bank, um von zu Hause oder unterwegs etwas zu erledigen – und das rund um die Uhr. Das Online-Banking der HypoVereinsbank kann über den Browser oder per App auf Geräten wie PC, Smartphone oder Tablet genutzt werden. Überweisungsaufträge, Wertpapierhandel, Kreditanträge, Sparanlagen sowie der Abruf aktueller Kontoinformationen können so unabhängig von den Öffnungszeiten der Bank erledigt werden.

Die HypoVereinsbank arbeitet in dieser Hinsicht stets auf dem höchsten Sicherheitsstandard und bietet daher ihren Kunden auch die entsprechende Sicherheit. So wird bei der Übertragung der Daten beim Onlinebanking stets eine Verschlüsselung vorgenommen. Auch Transaktionsnummern werden bei der Bank stets individuell und zum Vorgang passend erstellt. Diese können Sie sich etwa vor der Ausführung einer Überweisung bequem per SMS auf das Handy schicken lassen. So sind Sie vor dem Zugriff von unbefugten Personen geschützt. Um dann mit dem Konto unautorisierte Geschäfte zu erledigen, muss neben den Zugangsdaten auch über Ihr Handy verfügt werden, ansonsten kann keine Transaktion gestartet werden.

Darüber hinaus weist die Bank auch darauf hin, dass es unerlässlich ist, stets einen aktuellen Virenscanner auf dem Computer zu haben, der für das Internetbanking genutzt wird. So sind Sie beispielsweise vor Viren geschützt, die Ihre Daten an Dritte weitergeben.

Schutz der finanziellen Einlagen bei der HypoVereinsbank

Wer sein Geld zur Bank bringt, der möchte auch, dass es dort sicher ist. Bei der HypoVereinsbank greift zunächst einmal der gesetzliche Einlagenschutz. So ist pro Kunde ein maximaler Betrag von 100.000 Euro geschützt. Darüber hinaus ist die HypoVereinsbank noch im Bundesverband deutscher Banken organisiert und beteiligt sich an dessen Einlagensicherungsfonds. So sind noch einmal pro Kunde Bareinlagen in Höhe von 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals der Bank gedeckt. Bei der HypoVereinsbank sind so derzeit rund 3,8 Milliarden Euro pro Kunde geschützt. Der Verdacht auf Betrug oder Abzocke kommt aufgrund dieser weitläufigen Absicherung erst überhaupt nicht auf.

Bankgeschäfte werden seit 1869 getätigt

Mit der HypoVereinsbank findet sich sicherlich eines der ältesten Finanzinstitute Deutschlands auf dem Bankenmarkt. Schließlich sind die Münchener bereits seit 1869 im Bankensektor tätig – damals noch unter dem Namen Bayerische Vereinsbank. In ihr gingen noch ältere Finanzinstitute auf, wie beispielsweise die 1780 gegründete Bayerische Staatsbank oder die 1835 gegründete Bayerische Hypotheken- und Wechselbank. Ebenso gehört die Vereins- und Westbank aus Hamburg mit zum Stammhaus der Münchener, wo man so auf eine mehr als 200-jährige Tradition zurückblicken kann.

Seit der Fusion mit der Hypo-Bank im Jahr 1998 agieren die Münchener unter dem Markennamen HypoVereinsbank, auch wenn man seit 2005 zur UniCredit-Gruppe gehört, die weltweit mehr als 144.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Mit einer aktuellen Bilanzsumme von 299 Milliarden Euro zählt das Münchener Bankhaus zu den größten Finanzinstituten Deutschlands. Als Universalbank betreibt die HypoVereinsbank Bankgeschäfte aller Art. Dabei betreut der Geschäftsbereich Commercial Banking in Deutschland in den Geschäftsfeldern Privatkunden Bank und Unternehmer Bank alle Kunden mit standardisiertem oder individuellem Service- und Beratungsbedarf in vielfältigen Bankdienstleistungen.

Fazit

Mit den Geschäftskundenkonten der HypoVereinsbank findet sich ein solides Angebot auf dem Bankenmarkt. Da die Geschäftskonten in drei verschiedenen Varianten angeboten werden, sollte sich dabei für jeden Bedarf etwas finden. Ob viele oder wenige Buchungen im Monat – die Bank hält das Angebot bereits maßgeschneidert parat.

Hinzu kommen gute Finanzierungsangebote, die individuell mit dem Kunden ausgearbeitet werden. Bei der HypoVereinsbank weiß man allein aufgrund der langen Tradition des Bankhauses, was der Kunde benötigt.

Fragen & Antworten

Wie gelange ich an das Bargeld meines Geschäftskontos?

Um über Bargeld zu verfügen, können Sie ganz bequem mit der zum Konto gehörenden EC-Karte einen Geldautomaten der HypoVereinsbank nutzen. Diese kann auch kostenlos an jedem Automaten der Cashgroup und der UniCredit-Group eingesetzt werden und das in insgesamt 17 Ländern. Zusätzlich gibt es auch noch die Kreditkarte. Wird diese eingesetzt, fallen allerdings Gebühren an, sofern dies nicht an einem bankeigenen Geldautomaten geschieht.

Sind meine Geldeinlagen auf dem Geschäftskonto sicher?

Ja, diese sind bei der HypoVereinsbank quasi bombensicher. Zunächst einmal greift der gesetzliche Einlagenschutz über maximal 100.000 Euro. Dieser Betrag ist pro Kunde geschützt. Darüber hinaus ist die Bank auch noch über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken mit 3,8 Milliarden Euro pro Kunde abgesichert. Viel mehr ist praktisch nicht möglich.

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