Geschäftskonto bei der Fidor Bank: Test und Erfahrungen

Wer sein eigenes Geschäft betreibt, der benötigt meist auch ein passendes Geschäftskonto. Zwar dulden viele Banken es, wenn beispielsweise Freiberufler ihre privaten Girokonten auch als Geschäftskonto nutzen, aber vom Prinzip her wird damit meist gegen die AGBs der Banken verstoßen. Auch aus dem einfachen Grund, dass es bei der Steuererklärung so viel einfacher ist, als alles später auseinander zu rechnen, lohnt sich die Einrichtung eines Geschäftskontos.

Die Banken unterscheiden daher ganz genau zwischen einem Privat- und einem Geschäftskunden. In der Regel betreuen Banken Privat- und Geschäftskunden und bieten für beiden Kundengruppen entsprechende Konten an. Dabei sollte aber jeder genauestens darauf achten, was die Bank hier im Angebot hat und die Offerten genau untereinander vergleichen. Gerade bei den Direktbanken kann es dabei erhebliche Unterschiede geben, vor allen Dingen in Sachen Gebühren. Wenn der Kunde schon einmal weiß, was er genau möchte und braucht, ist er schon einen großen Schritt weiter. Ein passendes Geschäftskonto bietet zum Beispiel die Fidor Bank an. Wir haben uns dieses Konto für Sie einmal im Test genauestens angesehen und unsere Erfahrungen hier für Sie festgehalten. Für den Anfang listen wir Ihnen gleich einmal die Vor- und Nachteile auf, die das Geschäftskonto bei der Fidor Bank mit sich bringt.

Vor- und Nachteile des Geschäftskontos bei der Fidor

Vorteile

  • Komplett kostenlose Kontoführung
  • Keine Gebühren für Transaktionen
  • Guthabenverzinsung auf dem Geschäftskonto von 0,05 Prozent p. a.
  • Dispokredit auf Antrag mit Entscheidung innerhalb von 60 Sekunden
  • Social-Community für Finanzfragen – Kunden helfen Kunden

Nachteile

  • Keine EC-Karte, sondern eine Prepaid-MasterCard mit Jahresgebühr von 8,95 Euro
  • Bareinzahlung nur über Internetdienstleister möglich
  • Nur eingeschränkte Verfügung von Bargeld ohne Gebühren

Im Folgenden haben wir für Sie das Kontomodell für Geschäftskunden der Fidor Bank unter bestimmten Kriterien genauestens unter die Lupe genommen. So haben Sie die Möglichkeit, das Angebot der Bank aus München besser einzuschätzen und für sich abzuwägen, inwieweit das Kontomodell attraktiv genug ist, um es bis zu Ihnen ins Unternehmen zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen dabei ganz klar die Konditionen des Kontos. Weiter achten wir aber auch auf den Kundenservice, etwaige Zusatzleistungen, Unterstützung bei Finanzierungen, Dispokredit und Sicherheitsstandards. Aber auch der Einlagenschutz war Bestandteil unseres Tests.

Die Konditionen des Geschäftskontenmodells der Fidor Bank

Im Angebot für Geschäftskunden hält die Fidor Bank derzeit lediglich ein einziges Kontomodell für Geschäftskunden parat: das Fidor Smart Geschäftskonto. Das praktische an diesem Konto ist, dass es ohne Wenn und Aber kostenlos zur Verfügung gestellt wird.  Es fallen somit weder Kontoführungsgebühren noch Gebühren für Überweisungen innerhalb des Sepa-Raumes an. Wird eine Überweisung außerhalb des Sepa-Raumes getätigt, fällt bis zu einem Betrag von 1000 Euro eine Gebühr von 5 Euro an, bis zu einem Betrag von 9999,99 Euro wird eine Gebühr von 0,5 Prozent des Betrages verlangt. Maximal sind Einzelüberweisungen bis zu 20.000 Euro möglich, die mit pauschal 50 Euro abgerechnet werden. Ebenfalls kostenlos ist die Einrichtung, Änderung und Löschung von Daueraufträgen. Auch die Einlösung einer Sepa-Lastschrift erfolgt ohne die Berechnung von Gebühren. Zusätzlich zahlt die Fidor Bank derzeit auf das Guthaben des Geschäftskontos auch noch 0,05 Prozent Zinsen p. a.

Wer Bargeldeinzahlungen auf sein Geschäftskonto bei der Fidor Bank vornehmen möchte, der schaut allerdings ein bisschen in die Röhre. Eine richtige Bareinzahlung ist bei der Fidor Bank nämlich überhaupt nicht vorgesehen. Lediglich eine Einzahlung über den Internetdienstleister Giropay ist möglich und wird derzeit mit einer Gebühr von 1 Prozent der Gesamtsumme in Rechnung gestellt. Einzahlungen per Überweisung (egal ob Sepa- oder Nicht-Sepa-Überweisung) sind hingegen jederzeit kostenlos möglich.

Wie auch die Bargeldeinzahlung ist auch die Bargeldauszahlung vom Geschäftskonto der Fidor Bank etwas schwieriger gestaltet. Eine Girocard oder eine EC-Karte gibt es von der Fidor Bank nämlich zum Konto nicht. Lediglich eine Prepaidkarte von MasterCard wird zur Verfügung gestellt und kostet im Jahr 8,95 Gebühren. Für jedes Geschäftskonto kann nur eine Karte ausgestellt werden, eine Partnerkarte ist nicht vorgesehen. Mit dieser Karte kann an jedem Geldautomaten der MasterCard akzeptiert im Euro-Währungsgebiet vier Mal im Monat kostenlos Geld abgehoben werden – sofern der Betreiber des Automaten kein direktes Entgelt in Rechnung stellt. Ab der fünften Abhebung werden von der Fidor Bank 2,50 Euro pro Kalendermonat pro Abhebung in Rechnung gestellt. Wer also regelmäßig Bargeld benötigt, sollte sich seine Gänge zum Geldautomaten gut einteilen und mit bedacht abheben. Maximal kann pro Abhebung und Tag über einen Betrag von 2000 Euro verfügt werden. Eine Abhebung mit der Prepaidkarte an einem Schalter eines Kreditinstitutes im In- oder Ausland ist nicht möglich.

Geführt wird das Konto komplett online, da die Bank als reine Internetbank über keinerlei Filialen verfügt. Zusätzlich bietet die Bank auch noch Apps an, mit denen das Konto überwacht werden kann. Erhältlich sind die Apps sowohl für Android- als auch für Apple-Geräte. Zum Einen ist für das Geschäftskonto der Fidor Bewegungsmelder vorgesehen, den es für Android-Geräte gibt. Damit wird der Geschäftskunde jederzeit auf dem Laufenden gehalten, was gerade auf seinem Business-Account geschieht. Mit einem einzigen Fingertipp erhalten Sie so einen ausführlichen Überblick darüber, was für Buchungen vorgenommen wurden und wie viel Guthaben sich gerade auf dem Geschäftskonto befindet. Auch Transaktionen, die mit der Kreditkarte getätigt werden, erhält der Kontoinhaber hier jederzeit angezeigt und wird per Push-Nachricht darüber informiert.

Das Pendant für Apple-Geräte heißt in diesem Fall Fidor Kontostandsanzeige. Hierbei wird der gleiche Komfort angeboten, wie bei der App für Android-Geräte.

Dispokredit und Finanzierungsangebote bei der Fidor Bank

Wer ein Geschäft betreibt, für den ist es äußerst wichtig, auch jederzeit liquide zu sein, um Rechnungen zu bezahlen oder auch mal eine Investition zu tätigen. Einen richtigen Kredit bietet die Fidor Bank in diesem Fall zwar nicht an, aber immerhin ist ein Dispokredit für das Geschäftskonto drin. Aber auch erst, wenn der Kunde mindestens ein halbes Jahr bei der Bank bereits ein Konto besitzt und einen monatlichen Umsatz von mindestens 1500 Euro vorweisen kann. Des Weiteren verlangt die Bank, dass vor Einrichtung des Dispos eine Geschäftstätigkeit von mindestens 2 Jahren vorliegt und der Firmensitz sich in Deutschland befindet.

Unter dieser Voraussetzung wird ein Dispo in Höhe von 1000 Euro problemlos gewährt und das innerhalb von 60 Sekunden nach der Antragsstellung. Dies wird zumindest auf der Webseite so versprochen. Der Sollzinssatz liegt derzeit bei 12,50 Prozent p. a., was einem effektiven Jahreszins von 13,25 p. a. Entspricht. Werden also die vollen 1000 Euro ausgeschöpft, werden monatlich Zinsen in Höhe von 10,42 Euro fällig.

Wird ein höherer Betrag gewünscht, wird es bei der Fidor Bank etwas schwieriger. Aber da die Bank unter anderem über eine rege Online-Community verfügt, wirbt man in diesem Fall mit Crowdfounding. So können über das Geschäftskonto innerhalb der Fidor-Community andere User von Projekten, Produkten oder Unternehmen so überzeugt werden, dass diese investieren. So wird zusätzlich auch noch eine Präsentationsfläche für das Unternehmen geschaffen. Die Bank wirbt damit, dass so durch Partner zwischen 1 Euro und 100.000 Euro erwirtschaftet werden können.

Zusatzleistungen zum Geschäftskonto bei der Fidor Bank

Als tolle Zusatzleitung zum Geschäftskonto bietet die Fidor Bank ihren Kunden an, dass sie auch Kreditkartenzahlung von Kunden empfangen können. Speziell für Freelancer hat die Bank dieses Projekt entwickelt. Es sei die perfekte Lösung, wenn zum Beispiel ein Kunde eine Anzahlung leisten müsse oder eine Rechnung über Ländergrenzen hinweg bezahlt werden solle, heißt es vonseiten der Bank. So muss nicht umständlich lange auf eine Überweisung gewartet werden, denn wenn per Kreditkarte bezahlt wird, ist der Betrag in der Regel sofort verfügbar und auch auf dem Konto vorhanden. Als Gebühr berechnet die Bank in diesem Fall lediglich 1,9 Prozent der Summe und eine einmalige Gebühr von 0,19 Euro für die Transaktionskosten.

Die Fidor Bank hat auch eine Alternative zum bekannten Kartenterminal in Geschäften im Angebot. In diesem Fall kann einfach mit dem Smartphone eine Kartenzahlung erhalten werden – wie beim Lastschriftverfahren. Es entstehen dadurch keine Zusatzkosten für den Kontoinhaber. Lediglich eine Gebühr in Höhe von 0,85 Prozent bei Zahlungen mit der EC-Karte bzw. 2,65 Prozent bei Kreditkarten der Summe wird berechnet. Für die Einrichtung dieser Funktion wird eine einmalige Gebühr von 59 Euro erhoben. Wird die Kartenzahlung veranlasst, wird das Geld in der Regel binnen zweier Werktage direkt auf dem Geschäftskonto gutgeschrieben. Dadurch, dass die Zahlung über ein Smartphone abgewickelt werden kann, kann dies quasi überall vollzogen werden, solange eine Internetverbindung besteht. Akzeptiert werden können so Visa, Vpay, Maestro, MasterCard, American Express und EC-Karte.

Da die Fidor Bank auch als Facebook unter den Banken bekannt ist, kann natürlich auch als Geschäftskunde auf die Vorzüge der Fidor-Community zugegriffen werden. So kann mit anderen Kunden der Bank über das Netzwerk in Kontakt getreten werden und sich über Finanzfragen ausgetauscht werden. Hier gibt es, wie in einem richtigen Socialnetwork verschiedene Gruppen in denen Themen besprochen werden oder auch eine Pinnwand. Hier können Sie beispielsweise die Produkte Ihres Unternehmens anbieten. Auch können hier Produkte entwickelt werden, von denen sich die Kunden wünschen, dass die Bank diese umsetzt.

Kontoeröffnung für Geschäftskunden bei der Fidor Bank

Ist die Entscheidung gefallen, ein Geschäftskonto bei der Fidor Bank zu eröffnen, sind nicht mehr allzu viele Schritte zu erledigen, bis das Konto genutzt werden kann. Da die Fidor Bank eine reine Internetbank ist, kann auch das Konto ganz bequem online eröffnet werden.

Dazu müssen Sie auf der Webseite der Bank einfach unter dem Menüpunkt „Geschäftskunden“ auf den Link „Konto“ klicken und schon kann es mit der Registrierung losgehen. Nachdem Sie Ihre persönlichen Daten eingegeben haben und die Bestätigungsmail erhalten haben, müssen Sie der Bank auch noch Ihre Steuernummer bzw. Umsatzsteuer-ID mitteilen. Schließlich müssen Sie sich über ein Postidentverfahren gegenüber der Bank ausweisen. Dazu müssen Sie nur das Formular zur Identitätsfeststellung ausfüllen und die wirtschaftlich Berechtigten mit auflisten. Zusammen mit den Antragsunterlagen und dem Coupon für den Postident begeben Sie sich nun noch in eine Postfiliale, wo ein Angestellter Ihre Identität bestätigen wird.

Sobald die Unterlagen bei der Fidor Bank für das Geschäftskonto eingegangen sind, werden diese bearbeitet und das Konto schnellstmöglich eröffnet. Im Anschluss erhalten Sie eine E-Mail von der Bank und können das Konto nutzen. Die zum Konto gehörende Prepaidkarte wird Ihnen auf dem Postweg samt Geheimnummer zugesendet. Im Anschluss kann das Konto im vollen Umfang genutzt werden.

Kundenservice bei der Fidor Bank

Da es sich bei der Fidor Bank um keine gewöhnliche Bank handelt, sondern es hier eine rege Community mit zum Konto hinzu gibt, gibt es auch einen wesentlich besseren Kundenservice. Zunächst einmal können sich die Kontoinhaber untereinander innerhalb der Community zu den Produkten austauschen. In der Regel ist dies bei Banken so nicht vorgesehen. Zusätzlich ist die Bank natürlich auch ganz im Sinne des Onlinegeschäftes über soziale Netzwerke wie Facebook, google+, YouTube, twitter oder Xing erreichbar. Hier ist eben alles auf ein soziales Miteinander ausgelegt.

Darüber hinaus gibt es auch einen ganz normalen Telefonsupport, der montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr für die Kunden erreichbar ist. Auch per E-Mail ist die Bank jederzeit für ihre Kunden kontaktierbar. Letztendlich bleibt natürlich auch noch der klassische Weg, in dem Sie der Bank einen Brief schreiben.

Zusätzlich hält die Bank auf ihrer Webseite aber auch einen ausführlichen FAQ-Bereich parat, in dem potentiell auftretende Fragen bereits beantwortet werden. Es lohnt sich in jedem Fall hier einen Blick hineinzuwerfen. Unter Umständen kann die Frage so schon beantwortet werden und der Kundenservice muss gar nicht mehr kontaktiert werden.

Sicherheitsvorkehrungen beim Banking mit der Fidor Bank

Wie man es von einer Bank erwarten kann, so setzt auch die Fidor Bank auf höchste Sicherheit, wenn es um das Online-Banking geht. In der Regel wird die Verbindung auf den Server der Fidor Bank schon beim normalen Aufrufen der Webseite über eine gesicherte Verbindung hergestellt. Dies erkennen Sie an einem Schloss in der Adressleiste im Browser. Wird dies angezeigt, so sind die übermittelten Daten für eine dritte Person nicht einsehbar, da sie zwischen dem Computer und dem Bankserver verschlüsselt verschickt werden.

Zur weiteren Sicherheit bietet die Fidor Bank das sogenannte mTAN-Verfahren an. Dabei wird für jede Transaktion, die aus dem Online-Banking heraus getätigt wird, eine TAN extra nur für diese eine Transaktion generiert. Diese wird per SMS an das Mobiltelefon des Kunden versendet, der anhand dieser Nummer den getätigten Geschäftsvorfall bestätigt.

Schutz von Bargeldeinlagen bei der Fidor Bank

Wer sein Geld bei einer Bank lagert, der möchte auch, dass dies möglichst sicher dort ist. Bei der Fidor Bank wird man in diesem Bereich lediglich den gesetzlichen Bestimmungen gerecht. Diese besagen, dass ein maximaler Betrag von 100.000 Euro pro Kunde gesichert ist. Im Falle einer Bankenpleite werden so pro Kunde 100.000 Euro innerhalb von 20 Bankarbeitstagen ersetzt. Ein weiterer Schutz ist bei der Fidor Bank nicht vorgesehen. Viele andere Banken in Deutschland beteiligen sich noch an dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, über den zusätzlich noch einmal pro Kunde Gelder in Höhe von 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals der Bank geschützt sind. Auf diesen Schutz verzichtet man bei der Fidor Bank.

Dennoch handelt es sich bei diesem Angebot um eine seriöse Offerte, da die Bank über die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Frankfurt am Main reguliert wird und so sichergestellt ist, dass hier nach den gesetzlichen Vorgaben gearbeitet wird. Betrug oder Abzocke ist somit gänzlich ausgeschlossen.

Die Fidor Bank – Das Facebook unter den Banken

Gegründet wurde das Unternehmen bereits im Jahr 2003, auch wenn man erst seit 2009 die Lizenz zum Betrieb einer Vollbank besitzt. Seit der Lizenzierung verfolgt die Bank das Ziel, sich am Web 2.0 zu orientieren. Somit ist hier mitten in der Finanzkrise eine echte Bank zum Mitmachen entstanden. Die Hauptzielgruppe der Bank sind somit auch ganz klar die sogenannten „digital Natives“, also diejenigen, die mit dem Internet und Computern aufgewachsen sind.

So wurde innerhalb der Bank in den vergangenen Jahren eine richtige Community geschaffen, in der Kunden untereinander und miteinander agieren können. Im Privatbereich gibt es so beispielsweise die Funktion, dass sich Kunden untereinander Geld leihen können. Und auch Social Trading ist ein wesentlicher Bestandteil des Angebots der Bank. Wie bereits hier beschrieben, gehört ebenfalls das Crowdfounding mit zu einem der Projekte der Fidor Bank. So setzt man hier auf Offenheit und Fairness, in dem man stets versucht, die Kunden mit einzubinden.

Fazit

Bei der Fidor Bank handelt es sich ganz klar um eine besondere Bank, die so auf dem Markt sicherlich kein zweites Mal zu finden ist. Hier wird Banking zum Erlebnis. Auch die Tatsache, dass es sich bei dem Geschäftskonto um ein völlig kostenloses Konto handelt und auch Transaktionen weitestgehend gratis ausgeführt werden können, bietet sich die Bank sicherlich für Freelancer oder Start-Ups geradezu an.

Sicherlich gibt es bei dem Beschreiten der neuen Wege, die diese Bank geht, auch einige Nachteile. Aber alles in allem wird – wie Sie unserem Test entnehmen können – hier ein bodenständiges Produkt angeboten. Der Verdacht auf Betrug oder Abzocke kam während unserer gesammelten Erfahrung nicht ein einziges Mal auf.

Fragen & Antworten

Gibt es für das Geschäftskonto bei der Fidor Bank auch eine Partnerkarte für die Kreditkarte?

Nein, eine Partnerkarte ist für dieses Konto nicht vorgesehen. Es wird lediglich eine Prepaidkarte von MasterCard ausgegeben, die mit einer Jahresgebühr von 8,95 Euro zu Buche schlägt.

Ich habe ein Problem mit einem Produkt. Wie kann mir geholfen werden?

Bei der Fidor Bank helfen Kunden anderen Kunden. Es gibt bei dieser Bank eine große Community von derzeit rund 280.000 Usern. Innerhalb der Community gibt es verschiedene Gruppen und Pinnwände, wo Themen besprochen werden. Dort erhalten Sie jederzeit Hilfe. Darüber hinaus gibt es aber auch einen ganz normalen Kundenservice.

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