Geschäftskonto bei der Commerzbank: Test und Erfahrungen

Alle großen Banken, aber auch viele kleinere Banken bieten neben ihren Dienstleistungen für Privatpersonen auch ein breites Programm von Kontomodellen für die gewerbliche Nutzung. Das mögliche Spektrum umfasst Angebote für kleinere Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler. Die Anforderungen, welche die gewerbliche Nutzung an ein Konto stellt, sind dabei je nach Unternehmen bzw. Geschäftsmodell höchst unterschiedlich. Daher kommt es nicht nur darauf an, welche Leistungen ein bestimmtes Kontomodell bietet, sondern was vom gesamten Angebot eines Finanzinstitutes zu erwarten ist. In diesen Test haben wir das diesbezügliche Angebot der Commerzbank getestet, und dabei überprüft, welchen Anforderungen die angebotenen Kontomodelle tatsächlich gerecht werden. Zunächst die Vor- und Nachteile der Commerzbank als Geschäftsbank im Überblick.

Vor- und Nachteile der Geschäftskonten bei der Commerzbank

Vorteile

  • Insgesamt drei verschieden Kontomodelle im Angebot
  • Kontomodell kann den jeweiligen Nutzungsanforderungen angepasst werden, auch branchenspezifische Zahlungsverkehrslösungen u.a. für Ärzte, Rechtsanwälte, etc. im Angebot
  • Persönliche Beratung direkt in der Filiale möglich
  • Umzugsservice für alle Kontomodelle im Angebot
  • Zufriedenheitsgarantie für alle Kontomodelle
  • Telefonische Beratung rund um die Uhr möglich
  • Kostenloser Bargeldzugang
  • Paydirekt Verfahren kann genutzt werden

Nachteile

Insgesamt bietet die Commerzbank ein gestaffeltes Angebot für die gewerbliche Nutzung von Girokonten, unter denen sich die Kunden entsprechend ihrer jeweiligen Anforderungen das passende Produkt heraussuchen können. Wichtig ist vor diesem Hintergrund aber auch, dass mehrere Möglichkeiten zur Verfügung stehen. So kann, wenn sich die Anforderungen des Unternehmens im Laufe der Zeit ändern, unproblematisch auf ein anderes Kontomodell umgestiegen werden. Genauso wie im Privatkundenbereich stellt auch für Geschäftskunden die Frage nach der Seriosität eines Institutes einen ganz zentralen Punkt dar. Schließen Geschäftspartner doch von der Abwicklung finanzieller Transaktionen mitunter direkt auf die Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens, weshalb sich jedes Unternehmen zu 100 Prozent auf seinen Partner im Bereich Finanzdienstleistungen verlassen können sollte. Darüber hinaus ist es aber genauso wichtig, vor Betrug oder Abzocke sicher zu sein.

Das Angebot der Commerzbank an Geschäftskunden – Die Konditionen

Insgesamt umfasst das Angebot an Girokonten für die Geschäftskunden der Commerzbank drei Grundmodelle. Für einfache Ansprüche, etwa von Freiberuflern und Selbstständigen, kann das KlassikGeschäftskonto genutzt werden, welches für eine monatliche Gebühr von 6,90 Euro zur Verfügung steht. In diesem Grundpreis enthalten ist im Prinzip nur die Kontoführung selber, zusätzliche Leistungen können aber individuell hinzu gebucht werden. Es handelt sich also um ein Basisprodukt, für Kunden, die noch nicht so genau wissen, welchen Umfang ihre Bankgeschäfte in unmittelbarer Zukunft annehmen werden.

Für Buchungen, also Überweisungen aber auch Geldeingänge werden jeweils zwölf Cent berechnet. Wird darüber hinaus die Möglichkeit einer beleghaften Buchung in Anspruch genommen, muss der Kontoinhaber dabei mit 1,50 Euro Gebühr rechnen. Auf Antrag kann zudem eine girocard in Verbindung mit dem KlassikGeschäftskonto genutzt werden, die mit einer jährlichen Gebühr von 10 Euro zu Buche schlägt. Mit dieser Karte kann dann an etwa 9.000 Automaten der CashGroup Geld abgehoben werden. Doch auch dieser Vorgang gilt als Buchung, so dass dabei der Pauschalbetrag von zwölf Cent je Abhebung ebenfalls erhoben wird.

Das nächsthöhere Kontomodell der Commerzbank trägt die Bezeichnung PremiumGeschäftskonto, und kann für eine monatliche Gebühr von 18,90 Euro in Anspruch genommen werden. Der wesentliche Unterschied zum KlassikGeschäftskonto besteht darin, dass der Kontoinhaber bei der Kontonutzung auf ein gewisses Kontingent an Buchungen zurückgreifen kann, ohne dass hierfür zusätzliche Gebühren berechnet werden. Mit Blick auf die im Grundpaket enthaltenen beleglosen Buchungen heißt das konkret, dass 50 Buchungen je Monat ausgeführt werden können. Ab der einundfünfzigsten Buchung werden jeweils neun Cent als Gebühr angesetzt. Und auch mit Blick auf die beleghaften Buchungen kann der Kontoinhaber des PremiumGeschäftskontos auf ein kostenloses Basiskontingent von fünf Ausführungen verfügen. Alle weiteren Buchungen ziehen eine Gebühr von 99 Cent nach sich.

Im Leistungspaket enthalten sind außerdem die girocard der Commerzbank, sowie die Kreditkarte Business Card Premium. Mit diesen beiden Karten kann dann im Inland sowie im Ausland umfangreich und im Rahmen der Buchungskontingente ohne Zusatzkosten Bargeld abgehoben und bargeldlos bezahlt werden. In Verbindung mit dem PremiumGeschäftskonto kann zudem ein Tagesgeldkonto genutzt werden, so dass mit dem Kontoguthaben prinzipiell auch ein kleiner Zinsgewinn erzielt werden kann. Aktuell liegt der Zinssatz für Tagesgeld Zinsen allerdings bei glatt 0 Prozent, so dass es sich dabei wohl eher um eine Option für die Zukunft handelt.

Für gehobene Ansprüche wurde darüber hinaus das PremiumGeschäftskonto mit Plus-Option konzipiert, für welches mit einem Grundpreis von monatlich 39,90 Euro kalkuliert werden muss. Die Kontingente für beleglose aber auch beleghafte Buchungen sind dabei noch einmal deutlich umfangreicher. So stehen dem Kontoinhaber monatlich 500 Buchungsvorgänge im Rahmen der Kontoführung zur Verfügung. Für alle Buchungen, die über diese Anzahl hinausgehen, wird ein Preis von jeweils neun Cent berechnet. In Bezug auf die kostenlos verfügbaren Buchungen mit Beleg unterscheidet sich dieses Kontomodell jedoch nicht vom einfachen PremiumGeschäftskonto. Auch hier stehen lediglich fünf dieser Buchungsvorgänge zur Verfügung. Dafür kann aber mit Blick auf die verfügbaren Karten auf ein umfangreiches Angebot zugegriffen werden. Sowohl bei der girocard als auch bei der Kreditkarte sind jeweils zwei Exemplare im Leistungspaket enthalten. So kann auch der Geschäftspartner sowohl im Inland als auch im Ausland über das Konto verfügen, bargeldlose Zahlungen abwickeln und Geld abheben. Als einziges Konto im Angebot der Commerzbank kann mit dem PremiumGeschäftskonto mit Plus-Option auch ein Fremdwährungskonto genutzt werden. Gerade bei Geschäftsmodellen, die auf einen Austausch von Waren oder Dienstleistungen mit dem Ausland angewiesen sind, eine sehr sinnvolle Erweiterung.

Auch Dispokredit und Finanzierungen können genutzt werden

Auch Unternehmen und Gewerbetreibende sind im Rahmen ihrer Geschäfte immer wieder mit der Herausforderungen konfrontiert, kleinere oder auch größere Vorhaben über Fremdkapital zu finanzieren. Und Insbesondere im alltäglichen Geschäftsbetrieb stellt eine gesicherte Liquidität das A und O dar. Für einen reibungslosen Geschäftsbetrieb ist es daher eine wichtige Voraussetzung, dass stets ausreichend Barmittel zur Verfügung stehen.

Für diesen Zweck stehen bei der Commerzbank im Prinzip zwei Produkte zur Verfügung. Bei dem Gewerbekredit handelt es sich um ein Darlehen auf Kontokorrentbasis, also eine Kreditlinie, die, vergleichbar mit einem Dispositionskredit, für den alltäglichen Zahlungsverkehr genutzt werden kann. Der prinzipielle Verfügungsrahmen beträgt dabei 5.000 Euro, wobei je nach den spezifischen Voraussetzungen auch ein anderer Betrag mit der Bank vereinbart werden kann.

Dabei kann das eingeräumte Darlehensguthaben frei verfügt werden. Genauso flexibel lässt sich darüber hinaus die Rückzahlung gestalten. Dabei werden die Zinsen ausschließlich und auf den Cent genau für den tatsächlich in Anspruch genommenen Kreditbetrag berechnet. In Bezug auf die Zinsen, die auf diese Art von Darlehen berechnet werden, wird von der Commerzbank ein variabler Zinssatz zugrunde gelegt, der sich direkt an der Entwicklung am Geldmarkt orientiert. Die konkrete Höhe des jeweiligen Zinssatzes hängt dabei aber in erster Linie von der Bonität des Einzelkunden ab. Nähere Auskünfte werden von Seiten der Commerzbank hierzu jedoch nicht erteilt.

Neben dem Gewerbekredit können die Geschäftskunden der Commerzbank auch einen Investitionskredit beantragen, wenn sie etwa größere Anschaffungen finanzieren wollen. Das Standardangebot für einen solchen Kredit umfasst eine Summe von 50.000 Euro, bei der die Finanzierungskonditionen auf sechs Jahre festgelegt werden. Dabei kann der Kreditnehmer im Optimalfall mit einem Zinssatz von 2,75 Prozent p.a. rechnen. Grundsätzlich sind über dieses Angebot auch 100.000 Euro Kreditsumme möglich. Dabei ist es aber Voraussetzung, dass der Kreditnehmer umfangreiche Auskünfte über sein Unternehmen, sowie natürlich das zu finanzierende Vorhaben erteilt. Im Idealfall erhält er direkt nach dem Beratungsgespräch in der Filiale die Entscheidung mitgeteilt, ob die Kreditanfrage positiv entschieden wird oder nicht. Alternativ können dabei auch Laufzeiten von bis zu 30 Jahren inklusive einer entsprechenden Zinsbindung vereinbart werden.

Ein drittes Angebot, welches die Commerzbank ihren Geschäftskunden unterbreitet, ist das Leasing von Dienstfahrzeugen. In Bezug auf geschäftlich genutzte Fahrzeuge können dabei flexibel feste Leasingraten und Laufzeiten vereinbart werden. Zudem wickelt die Commerzbank einen Großteil der notwendigen Formalitäten im Auftrag des Kunden ab, so dass sich dessen Aufwand in sehr engen Grenzen hält.

Einige Zusatzleistungen sind verfügbar

Wie bereits beschrieben, handelt es sich bei dem Angebot an Geschäftskonten um eine Art Stufenmodell, bei dem Schritt für Schritt mit einer höheren Grundgebühr zusätzliche Leistungen in Anspruch genommen werden können. Im Wesentlichen beziehen sich diese Zusatzleistungen auf die kostenlosen Kontingente bei den Buchungen. Darüber hinaus kann zumindest beim Premiumkonto mit Plus-Option ein Fremdwährungskonto geführt werden. Unterkonten sind darüber hinaus nicht im angebotenen Leistungsspektrum enthalten, können aber natürlich gegen eine zusätzliche Gebühr gesondert eröffnet werden.

Die Business Card, eine Kreditkarte aus dem Hause MasterCard, welche für die Anforderungen von Geschäftskunden konzipiert wurde, bietet zudem einen umfangreichen Versicherungsschutz im Ausland. Während beim PremiumGeschäftskonto eine bzw. zwei Karten im Grundumfang enthalten sind, können bei Bedarf natürlich zusätzliche Karten für einzelne Mitarbeiter hinzu gebucht werden. Neben dem Versicherungsschutz im Ausland besteht außerdem die Möglichkeit, auf günstigere Konditionen bei der Inanspruchnahme von Mietwagen bei der Partnerfirma zuzugreifen. Der Versicherungsschutz umfasst dabei eine Krankenversicherung, eine Unfallversicherung, eine Reise-Service-Versicherung sowie eine Notruf-Versicherung.

Weitere Zusatzleistungen gehören dagegen nicht zur Grundausstattung der angebotenen Kontomodelle. So kann weder das Schließfach noch der Nachttresor genutzt werden, ohne zusätzliche Gebühren zu zahlen.

Online-Anmeldung des Kontos nur beim GeschäftskontoKlassik möglich

Grundsätzlich handelt es sich bei den angebotenen Kontomodellen um Produkte, die bequem über das Internet genutzt werden können. Allerdings kann im Falle der Commerzbank bei der Anmeldung bzw. der Eröffnung eines Kontos nur teilweise auf die bequeme Möglichkeit zurückgegriffen werden, das Konto über das Internet zu eröffnen. Dies liegt zunächst auch darin, dass es sich bei den Angeboten der Commerzbank praktisch um Basismodelle handelt, zu denen optional weitere Leistungen hinzu gebucht werden können. Um das jeweilige Kontomodell optimal auf die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens bzw. Unternehmers abzustimmen, ist es auch daher nach unserer Erfahrung sinnvoller, sich im Rahmen eines persönlichen Termins in der Filiale über alle Möglichkeiten informieren zu lassen, bevor man sich für ein bestimmtes Modell entscheidet.

Über die Webseite der Commerzbank ist es dabei lediglich möglich, einen konkreten Termin für die Kontoeröffnung zu vereinbaren. Alles andere wird dann in der Filiale gemeinsam mit dem Kundenberater erledigt. Wird das Unternehmen von mehreren Geschäftsführern vertreten, so ist es entscheidend, dass entweder beide Personen zur Kontoeröffnung erscheinen, oder zumindest eine entsprechende Vollmacht ausgestellt wird.

Eine Ausnahme stellt dabei das KlassikGeschäftskonto dar, welches auch direkt vom PC über das Internet eröffnet werden kann. Inwieweit dabei das sogenannte Postident Verfahren zur Legitimierung eingesetzt werden kann, hängt u.a. auch von der Rechtsform des Unternehmens ab, für welches das Girokonto eröffnet wird. Bei Freiberuflern und Selbstständigen stellt dieses Verfahren, bei dem die Identität in einer Postfiliale nachgewiesen wird und der Besuch einer Filiale nicht notwendig ist, kein Problem dar. Anders sieht es dagegen bei Kapitalgesellschaften wie GmbH oder AG aus. Da ist es unumgänglich, dass die Gesellschafter persönlich bei der Kontoeröffnung in der Filiale erscheinen und die entsprechenden Gesellschafterverträge vorzeigen.

Service und Kundenbetreuung in der Filiale und per Telefon

Bei der Commerzbank handelt es sich um eine klassische Filialbank, bei der sich die Kunden auf ein umfangreiches Service- und Supportangebot verlassen können. Neben der Möglichkeit, sich direkt in der Filiale von einem Kundenberater über alle Möglichkeiten rund um ein Geschäftskonto informieren zu lassen, spielt auch der telefonische Support eine wichtige Rolle. Zunächst bietet die Commerzbank über ihren Internetauftritt aber auch alle Möglichkeiten, sich umfangreich über die jeweiligen Produkte und Angebote im Geschäftskundenbereich zu informieren. Nach unseren Erfahrungen ist es sehr sinnvoll, sich zunächst auf diesem Wege einen Überblick zu verschaffen, umso gezielter kann dann später im persönlichen Beratungsgespräch das entsprechende Produkt ausgewählt werden.

Aber auch nach der eigentlichen Eröffnung können die Geschäftskunden der Commerzbank auf einen umfangreichen Service zurückgreifen. Bei entsprechender Terminvereinbarung kann jederzeit ein Beratungsgespräch in der Filiale durchgeführt werden. Für dringende Anliegen im tag-täglichen Geschäftsverkehr steht der Kundensupport natürlich auch per Telefon zur Verfügung. Prinzipiell kann dabei rund um die Uhr ein Mitarbeiter des Unternehmens erreicht werden. Darüber hinaus ist es aber üblich, dass jedem Geschäftskunden ein persönlicher Berater an die Seite gestellt wird, mit dem alle Fragen rund um das Geschäftskonto in Ruhe besprochen werden können.

Hohe Sicherheitsstandards beim Online-Banking

Eine wichtige Frage, die nicht nur Privatkunden unter den Nägeln brennt, ist die Frage nach der Sicherheit im Rahmen des Online Bankings. Denn auch alle von der Commerzbank angebotenen Kontoformate im Geschäftskundenbereich basieren im Wesentlichen auf der Möglichkeit, alle Transaktionen über einen Online Account abzuwickeln. Dagegen würde eine Nutzung der beleghaften Überweisung sowie des Filialservices nicht nur den Kostenrahmen, sondern wohl auch den zeitlichen Rahmen sprengen. Grundsätzlich lässt sich zu diesem Thema aber sagen, dass das Online Banking auch hinsichtlich von Sicherheitsfragen längst den Kinderschuhen entwachsen ist. Mittlerweile gilt diese Form des modernen Bankings der traditionellen Kontoführung sogar als deutlich überlegen, was auch Kriminalitätsstatistiken deutlich belegen können. Um eine missbräuchliche Nutzung des Kontos zu verhindern, wird von der Commerzbank dabei ein aktuelles TAN Verfahren genutzt, bei dem für jede Transaktion eine nur einmal gültige Transaktionsnummer ausgestellt und übermittelt wird. Darüber hinaus liegt es natürlich auch an den Nutzern selber, zentrale Sicherheitsvorkehrungen zu berücksichtigen. Auch hierrüber kann sich der Kontoinhaber in einem Beratungsgespräch umfangreich informieren lassen.

Besondere Regeln bei der Einlagensicherung

Nicht ganz eindeutig sind die Regelungen bezüglich der Einlagensicherung. Diese gilt in erster Linie für Privatpersonen und deren Einlagen bei einer Bank. Handelt es sich bei dem Inhaber eines Geschäftskontos um eine Privatperson, die als Freiberufler oder Selbstständiger arbeitet, gilt die Einlagensicherung in gleicher Weise, wie auch bei Privatpersonen. Darüber hinaus gilt die gesetzliche Einlagesicherung auch für Vereine, Gesellschaften bürgerlichen Rechts, Stiftungen sowie kleinere Unternehmen, bei denen der private Eigentümer eine wichtige Rolle spielt. Solange diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann sich der Kontoinhaber auf das doppelte System der deutschen Einlagensicherung verlassen, welches sich aus einem gesetzlichen und einem freiwilligen Bestandteil zusammensetzt. Während die gesetzliche Absicherung 100.000 Euro je Kunde und Bankinstitut absichert, sind über die freiwillige Einlagensicherung auch größere Beträge abgesichert. Die Commerzbank ist dabei an beiden Formen der Einlagensicherung beteiligt, so dass die Einlagen auch im Falle von wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Bank im genannten Umfang als sicher angesehen werden können.

Anders sieht es jedoch bei größeren Kapitalgesellschaften aus, welche nicht oder nur teilweise unter den Schutz des deutschen Systems der Einlagensicherung fallen.

Hintergrund des Unternehmens

Die Commerzbank zählt zu den traditionsreichsten Instituten in Deutschland, die auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Diese Geschichte ist aber nicht nur von Erfolgen, sondern auch einigen aufsehenerregenden Krisen gekennzeichnet.

Gegründet wurde das Institut bereits im Jahre 1870 in Hamburg wobei es von Anfang an auf das Firmengeschäft setzte. Durch verschiedene Übernahmen und Fusionen mauserte sich die Bank schnell zu einem der wichtigsten Geldhäuser in Deutschland und auch nach der zwischenzeitlichen Zerschlagung nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges setzte die Commerzbank ihren Wachstumskurs fort und wurde neben der Deutschen Bank zur zweitwichtigsten Bank in Deutschland. In schweres wirtschaftliches Fahrwasser geriet die Bank nach der Übernahme der Dresdner Bank und im Zuge der Finanzkrise in den Jahren 2008 bis 2011. Im Zuge der Rettungsmaßnahmen wurde die Bank sogar teilverstaatlicht. Erst im abgelaufenen Geschäftsjahr vermeldete die Bank erstmals wieder einen Gewinn und scheint zurück auf einem soliden Weg.

Grundsätzlich kann die Commerzbank aber als solide und seriöse Bank angesehen werden, die allein aufgrund ihrer langen Erfahrung als Geschäftsbank über ein hohes Maß an Kompetenz bei der Betreuung von Firmenkunden verfügt. Davon können Geschäftskunden natürlich in hohem Maße profitieren und sind auch aus diesem Grund sehr gut bei der Commerzbank aufgehoben.

Fazit – Gut gestaffeltes Geschäftskontenangebot von der Commerzbank

Die Commerzbank macht mit ihrem Angebot für Geschäftskunden ihrem Ruf als wichtige Geschäftskundenbank alle Ehre. Die drei hier vorgestellten Kontomodelle stellen den Basisrahmen dar, der jedoch je nach Bedarf des Gewerbes bzw. des Unternehmens um weitere Angebote der Bank erweitert werden kann. Mit dem KlassikGeschäftskonto steht dabei aber auch eine vergleichsweise günstige Version zur Auswahl für diejenigen Kunden, die noch nicht genau wissen, in welchem Umfang sie das Konto wirklich nutzen werden. Je nach Entwicklung kann das Angebot dann Schritt für Schritt aufgestockt werden.

Neben dem Girokonto bietet die Commerzbank auch weitere Leistungen, wie einen Gewerbekredit zur Verbesserung der Liquiditätsbasis sowie die Finanzierung von betrieblichen Investitionen. Auch angesichts des Gesamtangebotes der Bank können wir die Commerzbank voll und ganz empfehlen.

Fragen und Antworten zu den Geschäftskonten der Commerzbank

Welche Leistungen beinhaltet der Umzugsservice?

Im Rahmen dieses Serviceangebotes wird der gesamte Umzug zur Commerzbank erledigt, ohne dass hierfür Kosten für den Kontoinhaber entstehen. Die einzige Voraussetzung besteht darin, dass Sie der Commerzbank alle Kontounterlagen Ihres bisherigen Kontos übergeben.

Welche Möglichkeiten umfasst das paydirekt Verfahren für Firmenkunden?

Mit dem paydirekt Verfahren können auch Firmenkunden bequem, schnell und vor allem sicher bei Einkäufen über das im Internet bezahlen. Im Gegensatz zum Privatkundengeschäft ist dieser Service aber vor allem für Unternehmen interessant, die ihre Geschäfte selber im Internet anbieten und so auch entsprechenden Zahlungen entgegennehmen können.

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