Geschäftskonto bei der Deutschen Bank: Test und Erfahrungen

Auch wenn es vielen vielleicht nicht bewusst ist, so wird in allen Banken klar zwischen privater und gewerblicher Nutzung eines Girokontos unterschieden. Das heißt, dass Personen, die als Selbstständige oder Freiberufler ein Gewerbe anbieten, prinzipiell gegen die AGB einer Bank verstoßen, wenn sie ihr privates Girokonto etwa zur Rechnungslegung nutzen.

Doch auch aus ganz pragmatischen Gründen ist es zu empfehlen, privaten und gewerblichen Zahlungsverkehr zu trennen, in dem verschiedene Konten geführt werden. Für die gewerbliche Nutzung muss daher ein Geschäftskonto eröffnet werden. Die meisten Banken bieten ein solches Konto neben dem Angebot für Privatkunden an. Doch auch hier heißt es bei der Auswahl möglichst genau zu vergleichen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Kunde möglichst genau weiß, in welchem Umfang er sein Geschäftskonto nutzen wird. Sehr gute Voraussetzungen, ein passendes Konto zu finden, bietet die Deutsche Bank mit ihrem Angebot von Konten für die geschäftliche Nutzung. Die Angebotspalette umfasst insgesamt vier unterschiedliche Kontomodelle. Bevor wir auf diese einzelnen Angebote genauer eingehen, haben wir an dieser Stelle die Vor- und Nachteile des Gesamtangebotes der Deutschen Bank für Geschäftskunden zusammengestellt.

Vor- und Nachteile des Geschäftskundenangebotes der Deutschen Bank

Vorteile

  • Breites Angebot von insgesamt vier Kontotypen
  • Bei einem Guthaben von 5.000 Euro ist sogar die kostenlose Kontoführung möglich
  • Bei höheren Kontoversionen sind bis zu zwei Unterkonten möglich
  • Persönliche Beratung steht bei allen Kontomodellen zur Verfügung
  • Kostenlose Deutsche Bank Card bietet zahlreiche Möglichkeiten zu weltweitem Bargeldzugang
  • Zugang zu innovativen „Elektronic Banking“ Lösungen (StarMoney Business)
  • Auch zahlreiche weitere Lösungen für Notare, Anwälte oder Ärzte im Angebot

Nachteile

  • Kostenlose Buchungsvorgänge nur beim höchsten Kontomodell
  • Kostenlose Kreditkarte nur bei höheren Kontomodellen verfügbar

In unserem nun folgenden Testbericht möchten wir auf verschiedene Aspekte der angebotenen Geschäftskonten eingehen, um einen Überblick zu geben, welches Modell sich für welche Art von Unternehmen eignet. Neben den Konditionen ist für die Auswahl des passenden Modells natürlich auch die Frage nach der Beratungskompetenz, sowie eventueller Zusatzfunktionen von Bedeutung. Nicht vergessen werden soll der Blick auf die Seriosität und Zuverlässigkeit des Unternehmens, denn genauso wie im Privatkundenbereich stellen Dinge wie die Abzocke oder Betrug für Bankkunden absolute „No Go’s“ dar, die von vornherein ausgeschlossen werden sollten. Alle Einzelheiten unseres Tests folgen nun in unserem Review.

Die Deutsche Bank bietet vier Kontomodelle mit unterschiedlichen Konditionen

Grundsätzlich befinden sich im Angebot der Deutschen Bank vier unterschiedliche Kontomodelle, die sich vor allem entsprechend der monatlichen Gebühr sowie den Gebühren für die alltägliche Nutzung unterscheiden. Hervorzuheben ist dabei vor allem, dass es grundsätzlich möglich ist, das Geschäftskonto dauerhaft ohne Grundgebühr zuführen. Denn für den Fall, dass sich auf dem Basis Kontomodell „Deutsche Bank Business AktivKonto“ durchschnittlich 5.000 Euro Guthaben befinden, wird die Grundgebühr von 8,90 Euro dem Kontoinhaber erlassen. Vollständig kostenfrei lässt sich dieses Konto aber im alltäglichen Gebrauch trotzdem nicht führen, da für jede Buchung 15 Cent an Gebühren erhoben werden. Sowohl für Überweisungen, als auch für Geldeingänge wird diese Gebühr berechnet, unabhängig davon, ob sie per Online Banking, per Telefon oder an einem Überweisungsterminal in der Filiale beauftragt wurden.

Zur Grundausstattung dieses Kontotyps gehört außerdem die Deutsche Bank Card, mit der der Kontoinhaber auf ein ausgesprochen weit verzweigtes Netz an Geldautomaten nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland zugreifen kann. Möglich wird dies durch die Einbindung der Deutschen Bank in einen internationalen Kooperationsverbund weltweit führender Banken. Dabei stellen die Institute ihren Kunden ihre Infrastruktur jeweils kostenfrei zur Verfügung.

In der Grundausstattung des „Deutsche Bank Business AktivKonto“ ist außerdem die Möglichkeit enthalten, jederzeit am Schalter einer Deutschen Bank Filiale kostenlos Bargeld einzuzahlen, zumindest solange es sich dabei nicht um Hartgeld, also Münzen handelt.

Mit diesen Leistungen ist das kostenlos nutzbare Angebot dieser Konto-Grundversion bereits erschöpft. Grundsätzlich werten wir dieses Modell aber durchaus als interessantes Angebot, welches insbesondere Selbstständigen und Freiberuflern die Möglichkeit gibt, ein Geschäftskonto auf sehr überschaubarer Kostenbasis zuführen, zumindest solange sie das notwendige Guthaben von 5.000 Euro aufbringen können. Gerade bei einer anfänglich noch eher geringen Kontoaktivität dürften sich die Gesamtkosten in einem sehr niedrigen Euro Bereich je Monat bewegen.

Wenn im Laufe der Zeit die Ansprüche dann an das Konto wachsen, oder bereits bestehende Geschäftsmodelle auf einen bestimmten Service rund um das Girokonto angewiesen sind, stehen aber selbstverständlich auch Kontomodelle zur Verfügung, die dem Inhaber eine Reihe von weiteren Möglichkeiten eröffnet. Bei den drei angebotenen Kontomodellen besteht der Zusatznutzen vor allem darin, dass zusätzlich Kreditkarten zur Verfügung gestellt werden, Buchungen günstiger oder sogar dauerhaft kostenlos durchgeführt werden können und das technische Serviceleistungen günstiger oder sogar ohne Zusatzkosten in Anspruch genommen werden können.

Die jeweiligen Kontomodelle heißen analog zum Kontoprogramm im Privatkundenbereich Deutsche Bank Business -PlusKonto, -KomfortKonto sowie –BestKonto. Im Anschluss möchten wir nun noch einmal kurz auf jedes einzelne Konto eingehen.

Für eine monatliche Gebühr von 11,90 Euro können Gewerbetreibende das Geschäftskonto „PlusKonto“ eröffnen, und erhalten so zusätzlich die Möglichkeit, eine weitere Deutsche Bank Card ohne weitere Kosten zu nutzen. Weiterhin ist eine Kreditkarte, nämlich die Deutsche Bank Business Card im Leistungsumfang enthalten. Beleglose Buchungen können für jeweils zehn Cent in Auftrag gegeben werden. Für Überweisungen, die mit einem Überweisungsträger, also beleghaft in Auftrag gegeben werden, muss der Kontoinhaber bei diesem Modell mit einer Gebühr von einem Euro rechnen.

Beim nächst höheren Angebot, welches für eine monatliche Gebühr von 19,90 Euro unter der Bezeichnung Komfort Konto erhältlich ist, gibt es neben einer zweiten Deutsche Bank Card auch noch eine weitere Kreditkarte. Des Weiteren reduziert sich bei diesem Modell die Einzelgebühr für eine Buchung auf nur noch fünf Cent. Beleghafte Buchungen Kosten jeweils 75 Cent. Der wichtigste Zusatznutzen dieser Kontoversion kann jedoch darin gesehen werden, dass mit dem StarMoney Business eine multibankfähige Software für die Abwicklung des Standardzahlungsverkehrs genutzt werden kann, eine Leistungen, die bei den einfachen Kontoversionen nur gegen eine einmalige Gebühr von 110 Euro zur Verfügung steht. Mit diesem Programm stehen umfangreiche Möglichkeiten für die moderne und effiziente Kontoführung zur Auswahl, zudem bietet dieses Programm die Möglichkeit, alle Finanzbewegungen des Unternehmens detailliert zu erfassen und nachträglich zu analysieren.

Dieses Programm, sowie weitere Vergünstigungen können natürlich auch im Rahmen des Kontoangebots genutzt werden, welches unter dem Namen „Deutsche Bank Business BestKonto“ angeboten wird. Im Grundpreis von 49,90 Euro je Monat sind hier neben zwei Deutsche Bank Cards und zwei Kreditkarten, auch eine Deutsche Bank Business Card mit dem Plus Paket enthalten, welche eine Reihe von zusätzlichen Versicherungen und Zusatzfunktionen enthält. Außerdem kann bei dieser Kontoversion das Buchungspaket von 1.500 je Quartal in Anspruch genommen werden. Erst wenn die Zahl der beleglosen Buchungen über diesen Umfang hinausgeht, werden Gebühren von fünf Cent für jede weitere Buchung erhoben. Beleghafte Buchungen kosten allerdings auch bei dieser Kontoversion 75 Cent. Zudem können auch alle höheren Versionen des StarMoney Programmes frei genutzt werden.

Im Prinzip ist es darüber hinaus auch möglich, jede im BestKonto Angebot enthaltene Leistung einzeln zu einer einfachen Kontoversion dazu zu buchen. Das Angebot der Deutschen Bank an Geschäftskonten kann vor diesem Hintergrund also vor allem als eine Art Baukastensystem betrachtet werden, bei dem sich die Kunden je nach Bedarf bestimmte Leistungen heraussuchen können. Je nach Intensität der Nutzung ist es dann in nur noch eine Frage der Kosteneffizienz, in wie weit ein bestimmtes Komplettpaket gebucht wird, oder eben nur die einzelne Leistung. Nach unserer Erfahrung macht der Kontonutzer nichts verkehrt, wenn er, solange er noch unsicher ist, in welchen Umfang er die einzelnen Angebote des Kontos nutzen wird, zunächst mit dem AktivKonto einsteigt, um dann nach einer ersten Nutzungsphase zu analysieren und erneut zu entscheiden, welcher Kontotyp für ihn aus Kostengründen der geeignete ist.

Da bei allen Kontoversionen die persönliche Beratung in der Filiale inbegriffen ist, steht es jedem Kontoinhaber frei, eine entsprechende Entscheidung gemeinsam mit dem Kundenberater zu treffen.

Sicherere Liquiditätsbasis durch Dispokredit und Finanzierungsangebote

Je nachdem, für welches Geschäftsmodell das Konto genutzt wird, gibt es auch einen unterschiedlichen Bedarf an Finanzierungsmöglichkeiten. Prinzipiell kann dabei zwischen zwei Grundformen differenziert werden. Auf der einen Seite steht die Kreditlinie, mit der, vergleichbar mit einem Dispositionskredit im Privatkundenbereich, Liquiditätsengpässe abgefedert werden können. Darüber hinaus stehen aber auch Möglichkeiten zur Verfügung, langfristige Darlehensverträge abzuschließen, um gezielt einzelne Investitionen zu finanzieren.

In Bezug auf die Kreditlinie kann dabei vom Kontoinhaber ein zusätzlicher Verfügungsrahmen von bis zu 20.000 Euro beantragt werden. Der Zinssatz für solche flexible Darlehen beginnt nach Angaben der Deutschen Bank bei 7,49 Prozent pro Jahr. Dabei sollte aber klar sein, dass es sich bei diesen Angaben um Konditionen handelt, die nur im Idealfall, d.h. bei bester Bonität vergeben werden. Stuft die Bank das individuelle Risikoprofil dagegen niedriger ein, sind auch höhere Zinssätze sowie niedrigere Kreditlinien zu erwarten.

Mit einem deutlich niedrigeren Zinssatz kann der Kontoinhaber dagegen bei zweckgebundenen Darlehen rechnen. Diese werden von der Bank nach genauerer Prüfung des Geschäftsmodells sowie des Investitionsvorhabens vergeben. Der Einstiegszinssatz liegt dabei bei 3,49 Prozent p.a., wobei zunächst ein Volumen von bis zu 50 000 Euro beantragt werden kann.

Kontoinhaber sollten bedenken, dass die Inanspruchnahme eines Kredites im alltäglichen Geschäftsbetrieb auch finanzielle Vorteile haben kann, etwa wenn bei Einkäufen Skonto Nachlässe genutzt werden können, wenn Rechnungen mit einem sehr kurzfristigen Zahlungsziel beglichen werden. Auf der anderen Seite sollten Geschäftsleute immer bedenken, dass sowohl eine Kreditlinie als auch ein langfristiger Kredit immer mit Nachweispflichten gegenüber der Bank verbunden sind, also im Alltag auch einen zusätzlichen Aufwand bedeuten können.

Nur wenige Zusatzleistungen

In Bezug auf die gehobenen Kontoversionen können, wie teilweise bereits erwähnt, auch einige Zusatzleistungen in Anspruch genommen werden. Hervorzuheben ist dabei vor allem das Reisepaket, das im Rahmen des BestKontos zur inklusiven Leistung gehört. Die entsprechende Kreditkarte ist dabei insbesondere für den umfangreichen Einsatz im Ausland konzipiert, denn sie enthält einen umfangreichen Versicherungsschutz für den Aufenthalt im Ausland. So greift im Falle eines Unfalls eine Unfallversicherung, die bis zu 300.000 Euro bei Vollinvalidität abdeckt, hinzu kommt eine Mietwagen Rechtsschutz Versicherung, eine Fluggepäck Verspätungsversicherung oder auch eine Flugreise Verspätungsversicherung. Damit können unvorhergesehene Kosten ausgeglichen werden, die mit den Unwägbarkeiten des modernen Reiseverkehrs verbunden sind.

Gerade mit wachsenden Ansprüchen eines größeren Unternehmens geht auch der Bedarf an eine professionelle Kontoführung einher, die etwa die Nutzung von Unterkonten einschließt. Im Falle des PlusKontos können dabei zwei zusätzliche Unterkonten geführt werden, ohne dass hierfür zusätzliche Kosten entstehen. Ein kostenfreies Fremdwährungskonto ist bei der Deutsche Bank dagegen bei keinem der verfügbaren Kontomodelle im Grundumfang enthalten, und müsste bei Bedarf kostenpflichtig dazu gebucht werden. Auch Zusatzleistungen, wie etwa Schließfächer oder die Nutzung des Nachttresors werden derzeit nicht als Leistungsbestandteile der Geschäftskonten angeboten.

Einfacher Anmeldevorgang

In Bezug auf den Anmeldungsvorgang, der notwendig ist, um ein Geschäftskonto zu eröffnen, versuchen die Institute natürlich, es ihren Kunden so leicht wie möglich zu machen. D.h., ähnlich wie im Privatkundenbereich ist es auch für Geschäftskunden grundsätzlich möglich, das neue Konto über das Internet zu eröffnen. Auch bei der Deutschen Bank kann unabhängig von der Kontoversion zunächst der Kontoantrag über ein Online Formular erfolgen, bei dem alle Angaben zum Unternehmen aber auch zur Person des Antragstellers erfasst werden. Im Ergebnis wird dann ein vollständiges Antragsformular erstellt, welches durch den Antragsteller komplett ausgedruckt und an die Bank geschickt werden muss. Dort wird der Antrag dann verarbeitet und nach einigen Tagen erhält der Antragsteller in der Regel die Unterlagen, die für die reguläre Nutzung des Kontos notwendig sind. Voraussetzung ist allerdings auch hier, dass eine Legitimation stattfindet. Denn auch im Geschäftskundenbereich muss jedes Konto entweder einer Privatperson oder eben einer Institution, also dem Unternehmen eindeutig zugeordnet werden.

Im Falle von Personengesellschaften, Selbstständigen und Freiberuflern wird dabei die gleiche Vorgehensweise angewendet, wie im Privatkundenbereich, d.h. der Antragsteller kann sich entweder per Postident Verfahren oder auch direkt in der Filiale durch ein gültiges Ausweisdokument identifizieren. Anders sieht es dagegen aus, wenn es sich um ein Geschäftskonto für eine Kapitalgesellschaft, also etwa eine GmbH oder auch eine Aktiengesellschaft handelt. Hier sind zusätzliche Daten notwendig, die die Existenz des Unternehmens belegen, also etwa ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister sowie der Gesellschaftervertrag. Dabei reicht es auch nicht aus, wenn Kopien dieser Unterlagen übermittelt werden. Im Regelfall müssen die Originale oder zumindest amtlich beglaubigte Duplikate in der Filiale vorgelegt werden.

Stehen alle Unterlagen zur Verfügung, muss die Eröffnung eines neuen Kontos nicht unbedingt länger dauern als die eines privaten Kontos. Nach unserer Erfahrung ist eine Dauer von etwa sieben bis zehn Arbeitstagen realistisch.

Exzellenter Service und kompetente Kundenbetreuung

Grundsätzlich wenige Unterschiede gibt es zwischen den hier beschriebenen Kontoversionen in Bezug auf den Bereich Service, Kontaktmöglichkeiten und Kundenbetreuung, auch wenn es in Einzelfällen sicherlich Unterschiede geben kann. Allen Geschäftskunden steht dabei der volle Filialservice offen, d.h. von der Eröffnung des Kontos bis hin zur Abwicklung der Bankgeschäfte an den Terminals sowie weitere persönliche Beratung, können alle Angebote genutzt werden, ohne dass hierfür zusätzliche Kosten fällig werden.

Aber natürlich würde es sowohl aus Sicht der Bank als auch des Kontoinhabers deutlich zu weit führen, wenn bei jedem Problem die Filiale aufgesucht wird. Für diesen Zweck stehen aber auch verschiedene alternative Möglichkeiten zur Verfügung. Geschäftskunden bekommen dabei einen persönlichen Berater zugewiesen, den sie per Telefon oder auch per Email kurzfristig kontaktieren können, um sich dringende Fragen beantworten zu lassen. Darüber hinaus steht aber auch ein Telefonservice für den Notfall zur Verfügung, bei dem unabhängig von den Öffnungszeiten ein Mitarbeiter der Kundenbetreuung erreicht werden kann.

Hohe Sicherheitsstandards beim Online-Banking

Bei allen angebotenen Kontomodellen handelt es sich zwar um Produkte, die in Ihrer Nutzung grundsätzlich nicht auf die Form des Online Bankings festgelegt sind. Denn prinzipiell steht neben den Terminals in der Filiale auch die Möglichkeit zur Verfügung, einzelne Transaktionen per Telefon in Auftrag zu geben. In der Praxis wird sich aber in aller Regel die Kontoführung per Internet als Mittel der Wahl herausstellen, handelt es sich dabei doch letztendlich um diejenige Lösung, die am besten mit den alltäglichen Anforderungen in Einklang gebracht werden kann. Und auch hinsichtlich der Sicherheit kann dieses Verfahren mittlerweile voll und ganz empfohlen werden. Für die Sicherheit der Transaktionen werden das mobile TAN sowie das Photo Tan Verfahren angeboten.

Darüber hinaus haben die Banken für den technischen Schutz der Verbindungen zwischen Kunde und Bank mittlerweile hohe Standards entwickelt, so dass technisch bedingte Probleme oder gar Betrugsfälle die absolute Ausnahme darstellen. Darüber hinaus liegt das Risiko im Falle eines Fehlers oder eines Betrugsfall zunächst immer bei der Bank. Das heißt, so lange dem Kontoinhaber kein grob fahrlässiges Verhalten nachgewiesen werden kann, wird ein eventueller Schaden in aller Regel durch die Bank getragen. Voraussetzung ist dabei natürlich, dass der Bankkunde sich an gängige Sicherheitsvorkehrungen hält. Hierzu gehört etwa auch, dass nur vertrauenswürdigen Personen der Zugang zum Online Account gewährt wird.

Solide Einlagensicherung auch für Geschäftskunden

In Bezug auf die Einlagensicherung können sich insbesondere kleine Unternehmen und private Unternehmer, also Freiberufler und Selbstständige, ebenso auf das deutsche System verlassen, wie Inhaber von Privatkonten. Auch Wirtschaftsunternehmen schließt das System der Einlagensicherung ein, allerdings kann gerade bei größeren Unternehmen nur ein kleiner Teil des bei einer Bank hinterlegten Vermögens für die Einlagensicherung berücksichtigt werden. Alle Beträge, unterhalb der Summe von 100.000 Euro, können jedoch in jedem Fall als sicher angesehen werden. Im Falle der Deutschen Bank können sich auch Geschäftskunden darauf verlassen, dass sowohl über die gesetzliche als auch über die freiwillige Einlagensicherung mindestens 100.000 Euro auch im Falle einer Insolvenz des Bankinstituts abgesichert sind. Dabei sollte aber beachtet werden, dass sich die Einlagensicherung auf den einzelnen Kunden sowie die einzelne Bank bezieht. Wird also neben dem Geschäftskonto auch das Privatkonto bei der Deutschen Bank geführt, werden die Ansprüche entsprechend aufgerechnet und nur bis zur Gesamtsumme von 100.000 Euro ersetzt. Umgehen kann der Bankkunde dieses Problem nur, indem er sein Privatkonto bei einem anderen Institut einrichtet.

Die Deutsche Bank als Institut mit langer Erfahrung

Sowohl mit Blick auf die Sicherheit der Einlagen, der technischen Abwicklung aller Transaktionen aber auch der Kompetenz der Mitarbeiter kann die Deutsche Bank nach wie vor als führendes Institut in Deutschland angesehen werden. Nicht nur die langjährige Tradition, sondern auch eine umfangreiche internationale Erfahrung bietet jedem einzelnen Kunden ein Niveau an Expertise, von der auch die Geschäftsentwicklung des Unternehmens langfristig profitieren kann.

Die Geschichte des Unternehmens Deutsche Bank kann dabei bis in das Jahr 1870 zurückverfolgt werden. Gegründet in Berlin hat sie ihren Sitz seit dem Zweiten Weltkrieg in Frankfurt. Darüber hinaus verfügt sie mittlerweile auch über zahlreiche Niederlassungen im Ausland u.a. in New York, in Singapur, in London oder Hongkong. Nach Mitarbeiterzahl und Bilanzsumme ist sie die größte Bank in Deutschland und wird auch zu den international wichtigsten Banken gezählt, auch wenn die internationale Bedeutung in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist.

Mit der Deutschen Bank haben die Bankkunden aber einen überaus seriösen und kompetenten Partner, bei dem weder Betrug noch Abzocke befürchtet werden müssen.

Fazit – Das Geschäftskonto bei einer international renommierten Großbank

Mit der Deutschen Bank steht den Geschäftskunden ein Institut von internationaler Bedeutung zur Verfügung, bei der nicht nur auf eine umfangreiche Kompetenz gebaut werden kann, sondern die mit ihren konkreten Angeboten an Geschäftskunden ein durchaus attraktives Spektrum bietet. Abhängig vom benötigten Umfang können dabei passende Bestandteile aus dem Programm zusammengestellt werden. Dabei hat die Bank bereits vier spezifische Angebote für typische Nutzungsmuster zusammengestellt. Angefangen von einem Basismodell, dem AktivKonto, welches bei einer Mindesteinlage von 5.000 Euro sogar gebührenfrei geführt werden kann, reicht das Angebot bis hin zum „Deutsche Bank Business BestKonto“, bei dem neben Versicherungen für Auslandsreisen, Unterkonten und einer Kontoführungssoftware zahlreiche Zusatzleistungen im Grundpreis enthalten sind.

Um sich zunächst Klarheit zu verschaffen, welches Konto für die eigenen Anforderungen am besten geeignet ist, wird zudem ein Tool zur Verfügung gestellt, mit welchem das am besten auf die Nutzungsansprüche abgestimmte Produkt ermittelt werden kann.

Fragen und Antworten zum Geschäftskontoangebot der Deutschen Bank

Wie kann konkret geprüft werden, dass die aktuelle Internetverbindung sicher ist?

Hierfür gibt es mehrere Hinweise und Parameter. Zunächst gibt die Internetadresse Auskunft darüber, ob eine sichere Internetverbindung besteht. Wird in der Leiste mit der Internetadresse das Symbol eines geschlossenen Schlosses angezeigt, kann von einer sicheren Verbindung ausgegangen werden. Darüber hinaus können auch Einstellungen am Browser vorgenommen werden, durch die man konkret den Sicherheitsstatus der aktuellen Verbindung erkennt.

Gibt es Limits für Beträge, die maximal per Online Banking überwiesen werden können?

Prinzipiell gibt es bei der Deutschen Bank keine diesbezüglichen Limits. Diese können aber durch die Kunden individuell bestimmt und bei Bedarf verändert werden. Auch dies dient prinzipiell der Sicherheit.

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